Sonntag, 1. Januar 2017

Über diesen Blog und seine Autoren

Frohes Neues Jahr 2017! Auf diesem Blog wollen wir euch ab heute interessante Themen auf Deutsch und auf Russisch präsentieren. Das soll allen helfen, die (wie wir) Russisch oder Deutsch lernen und mehr über Land und Leute erfahren möchten. Zuerst möchten wir uns als Autoren kurz vorstellen. Ich fange mal auf Deutsch an, die russische Übersetzung ist von Anastasia, die sich im nächsten Post selbst vorstellen wird.

Wer bin ich und wie bin ich zum Russisch gekommen?


Ich heiße Jan - ein typischer Name für jemanden, der wie ich 1981 in Niedersachsen geboren wurde. Schon in der Schule habe ich mich sehr für Fremdsprachen interessiert und diese Kenntnisse parallel zum Studium (der Geographie) immer weiter mit Reisen und Sprachkursen ausgebaut. Zunächst lag mein Fokus nach Englisch eher auf romanischen Sprachen, weil das aus zwei Gründen naheliegend war: Zum einen ist Latein meine erste Fremdsprache, und von Latein ist der Weg zu Französisch, Spanisch oder Italienisch nicht weit. Zum anderen sind die wundervollen Länder Frankreich, Spanien und Italien für einen Deutschen meiner Meinung nach erstmal die naheliegendsten Reiseländer.

Irgendwie fand ich die Länder des slawischen Sprachraums aber auch immer interessant - sie hatten einen Hauch von Unbekanntem, von Abenteuer. Zuerst faszinierten mich die unaussprechbaren Namen von Fußballspielern oder -vereinen, das kyrillische Alphabet oder Radiosender. Später machte ich immer mehr angenehme persönliche Bekanntschaften mit aufgeweckten Leuten aus Osteuropa. Mein Interesse an Land und Leuten war geweckt (spätestens als der Reiseführer zu Molwanien mit allen Klischees zu Osteuropa erschien). Bevor ich aber auch nur ein Wort Russisch sprach, ging es im Studium auf Geographie-Exkursion nach Georgien. Dort hatte ich einen Kommilitonen, der Russisch und so mit fast jedem Georgier sprechen konnte. Ich dachte mir: Das will ich auch!

Zwar habe ich langfristig weiterhin das Ziel, auch andere slawischen Sprachen wie Polnisch, Tschechisch oder Kroatisch gut zu beherrschen. Aber auch wenn Russland weiter entfernt ist von Deutschland und nicht zur EU gehört, erschien es mir aufgrund seiner großen Bedeutung am sinnvollsten, mit Russisch anzufangen und hier ein Level zu erreichen, auf dem man mit Muttersprachlern einigermaßen kommunizieren kann.

So begann ich damit, eher grammatiklastige Russischkurse an der Universität zu belegen und auf Bus- und Bahnfahrten Grund- und Aufbauwortschätze zu lernen, wie damals in der Schule. Für die Klausuren reichte das zwar aus. Um allerdings wirklich Russisch sprechen zu können, habe ich dann noch einen Sprachkurs in Russland absolviert und mit mehreren Tandempartnern Sprachtandems durchgeführt, so dass ich jetzt auf einem B2-Level in Russisch bin. Mein Hörverständnis hängt allerdings sehr davon ab, wer wie spricht.

Übrigens: Ein Sprachtandem ist eine sehr empfehlenswerte, die wohl beste Idee für alle Sprachenlernenden, aber mehr dazu in einem anderen Post ;)

Bis bald und alles Gute für 2017,
Jan








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